Amalgam

Amalgam wird seit über 1oo Jahren in der Zahnheilkunde für Zahnfüllungen verwendet. Es ist ein relativ einfach zu verarbeitendes, preiswertes Material. Es besteht im wesentlichen aus einer Mischung aus Quecksilber, Silber, Zinn und Kupfer. Die Korrosionsprodukte dieser Bestandteile sorgen einerseits für die relativ gute Haltbarkeit des Materials, sind aber auch Grund für die in den letzten Jahren gehäuften Mitteilungen über tatsächliche und vermutete gesundheitliche Schädigungen durch Amalgam. Das Bundesgesundheitsamt hat bereits die Verwendung eingeschränkt, wie z.B. bei Kleinkindern, gebährfähigen Frauen, bei Schwangeren und bei Nierenkranken. Trotzdem stellt die Amalgamfüllung die Regelversorgung für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen dar!

Alternative Materialien dürfen von den Krankenkassen nur bei Vorliegen einer nachgewiesenen Allergie oder einer Nierenerkrankung bezahlt werden. Das bedeutet, daß Mehrkosten für amalgamfreie Versorgungen imm Allgemeinen von den Patienten selbst getragen werden müssen.